Google Meet und Microsoft Teams: Native Interoperabilität jetzt auch mit Android-Hardware
In vielen Unternehmen werden Google Meet und Microsoft Teams parallel genutzt – intern, an unterschiedlichen Standorten oder für die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Aus diesem Grund hat Google die integrierte Interoperabilität beider Plattformen nun erweitert: Im Rahmen einer Early Preview wird die plattformübergreifende Teilnahme ab sofort auch auf Android (AOSP)-basierte Meeting-Hardware ausgeweitet.
Meet und Teams direkt über Android-Raumsysteme verbinden
Mit der neuen Interoperabilität erweitert Google eine Funktion, die bereits für ChromeOS-basierte Google Meet Räume und Windows-basierte Microsoft Teams Rooms zur Verfügung steht: Nutzer von Google Meet Hardware auf Android-Basis können direkt an Microsoft Teams Meetings teilnehmen. Gleichzeitig können Microsoft Teams Rooms-Anwender (Android) an Google Meet Meetings teilnehmen.
Auf diese Weise erhalten Unternehmen mehr Flexibilität bei der Ausstattung ihrer Konferenzräume und müssen für Meetings auf der jeweils anderen Plattform nicht in zusätzliche Systeme investieren. Für Unternehmen, die regelmäßig mit externen Partnern auf unterschiedlichen Videokonferenzplattformen zusammenarbeiten, wird der Meeting-Alltag dadurch deutlich einfacher. Die vorhandene Raumtechnik kann auch für Meetings der jeweils anderen Plattform genutzt werden, ohne dass Teilnehmer auf ihren persönlichen Laptop oder ein separates Videokonferenzsystem wechseln müssen.

Zentrale Kontrolle durch die IT
Auf Google-Meet-Seite ist die Funktion standardmäßig aktiviert, kann von Administratoren jedoch für einzelne Organisationseinheiten deaktiviert werden. Unternehmen können somit gezielt festlegen, in welchen Bereichen oder Räumen die plattformübergreifende Nutzung zur Verfügung stehen soll.
Die Erweiterung für Android-basierte Systeme befindet sich derzeit noch in der Early-Preview-Phase und wird zunächst für entsprechend registrierte Google Meet Hardware bereitgestellt. Unternehmen sollten daher die konkrete Verfügbarkeit für ihre Geräte und Workspace-Konfiguration prüfen.
Die Interoperabilität ermöglicht die grundlegende Teilnahme an Meetings der jeweils anderen Plattform. Google weist jedoch darauf hin, dass bei Microsoft Teams Meetings möglicherweise nicht sämtliche nativen Teams-Funktionen zur Verfügung stehen. Für klassische Video- und Audiokonferenzen beseitigt die direkte Verbindung dennoch eine wichtige Barriere zwischen Google Meet und Microsoft Teams und vereinfacht insbesondere die Zusammenarbeit mit externen Teilnehmern.
Unser Fazit
Mit der Erweiterung auf Android-basierte Raumhardware wird die Interoperabilität zwischen Google Meet und Microsoft Teams für mehr Konferenzraumlösungen nutzbar. Unternehmen profitieren von einer flexibleren Raumgestaltung und können Meetings über die jeweils andere Plattform direkt mit der vorhandenen Hardware durchführen. Vor allem in Umgebungen, in denen regelmäßig mit Kunden, Partnern oder unterschiedlichen Unternehmensbereichen zusammengearbeitet wird, kann die neue Funktion den Meeting-Alltag deutlich vereinfachen.
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