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7. September 2026

Google richtet zukünftige Google Meet Hardware auf Android aus

Bestehende ChromeOS-Installationen werden weiterhin unterstützt
Google richtet zukünftige Google Meet Hardware auf Android aus. Bestehende ChromeOS-Systeme bleiben jedoch je nach Gerätegeneration noch bis 2030 unterstützt.

Google stellt die Weichen für die nächste Generation seiner Google Meet Raumhardware: Zukünftige Systeme sollen verstärkt auf Android beziehungsweise dem Android Open Source Project (AOSP) basieren. Für Unternehmen, die bereits Google Meet Räume auf Basis von ChromeOS betreiben, bedeutet diese Neuausrichtung jedoch keinen kurzfristigen Handlungsdruck. Google bestätigt ausdrücklich, dass bestehende ChromeOS-Systeme über ihre vorgesehenen Supportzeiträume hinweg weiter unterstützt werden. Je nach Gerätegeneration reicht dieser Support bis September 2030.
 
Damit vollzieht Google keinen abrupten Plattformwechsel, sondern leitet eine mehrjährige Übergangsphase ein. Für Unternehmen stellt sich deshalb weniger die Frage, ob bestehende Meetingräume kurzfristig ersetzt werden müssen, sondern vielmehr, wie kommende Erweiterungen, Modernisierungen und Hardware-Aktualisierungen sinnvoll geplant werden können.

Was passiert mit bestehenden ChromeOS-Systemen?

Bestehende Investitionen in ChromeOS-basierte Google Meet Hardware bleiben zunächst geschützt. Google will die Geräte weiterhin mit Sicherheitsupdates, Stabilitätsverbesserungen und ChromeOS-Releases versorgen, bis der jeweilige Supportzeitraum endet.
 
Wie lange ein System unterstützt wird, hängt dabei von der jeweiligen Hardwaregeneration ab:

ChromeOS-SystemEnde des Google Meet Supports
ASUS Google Meet Compute SystemJuni 2028
CTL Google Meet Compute SystemJuni 2028
Meet Compute System – Series OneJuni 2028
Series One Desk 27Juni 2029
Series One Board 65Juni 2029
ASUS Google Meet Compute System, Intel 10. Gen.Juni 2029
CTL Google Meet Compute System, Intel 10. Gen.Juni 2029
Meet Compute System – Series One, Intel 10. Gen.Juni 2029
ASUS Google Meet Compute System, Intel 13. Gen.September 2030
CTL Google Meet Compute System, Intel 13. Gen.September 2030
Meet Compute System – Series One, Intel 13. Gen.September 2030

Nach dem jeweiligen End-of-Support-Datum garantiert Google die zuverlässige Nutzung von Meet auf dem betreffenden ChromeOS-System nicht mehr. Die Geräte werden anschließend in der Admin-Konsole als nicht unterstützt gekennzeichnet. Davon zu unterscheiden ist das Ende von Produktion und Verkauf der bisherigen Compute-Systeme. Logitech beziehungsweise CTL planen dies für Februar 2027, ASUS für April 2027. Gerade Unternehmen, die bestehende Installationen mit identischer ChromeOS-Hardware erweitern möchten, sollten diese Termine deshalb in ihre Beschaffungsplanung einbeziehen.

CTL Meet Compute System: Google Meet Support bis Juni 2028

Android wird zur strategischen Plattform für neue Google Meet Hardware

Während bestehende Installationen weiterlaufen können, richtet Google das zukünftige Hardwareportfolio auf Android/AOSP aus. Dabei handelt es sich nicht um einen vollständigen Neustart: Bereits heute sind verschiedene Android-basierte Systeme für Google Meet zertifiziert, unter anderem von Logitech, Neat und HP Poly. Weitere Geräte sollen folgen. Für 2027 hat Google zudem neue Android-Systeme angekündigt, die speziell für größere Räume vorgesehen sind.
 
Google nennt mehrere Gründe für diesen Schritt. Android ermöglicht eine größere Auswahl an Gerätetypen und Formfaktoren – von kompakten All-in-One-Systemen und Videobars bis zu integrierten Raumlösungen. Gleichzeitig sollen neue Funktionen schneller auf die Hardware gebracht werden können.

Ein weiterer Vorteil liegt in der größeren Flexibilität der Plattform. Zertifizierte AOSP-Geräte können je nach Hersteller für unterschiedliche Videokonferenzplattformen eingesetzt werden. Unternehmen erhalten damit zusätzliche Möglichkeiten, Räume später an veränderte Anforderungen anzupassen, ohne zwangsläufig die komplette Hardware ersetzen zu müssen. Google verweist zudem auf langfristig ausgelegte Hardware-Lebenszyklen und regelmäßige Updates durch die beteiligten Hersteller.

Vom Plattformwechsel zur Lifecycle-Planung

Für Unternehmen mit einer bestehenden Google Meet Infrastruktur ist deshalb vor allem eine differenzierte Betrachtung sinnvoll. Ein aktuelles ChromeOS-System mit Support bis 2029 oder 2030 kann weiterhin über mehrere Jahre wirtschaftlich betrieben werden. Bei der Ausstattung eines neuen Meetingraums kann dagegen bereits heute eine zertifizierte Android-Lösung die langfristig sinnvollere Wahl sein. Bei bestehenden Flotten wiederum kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, zusätzliche ChromeOS-Systeme zu beschaffen, um eine einheitliche Raumarchitektur beizubehalten.
Besonders relevant wird die Planung bei größeren oder individuell integrierten Räumen. Dort besteht eine Google Meet Installation häufig nicht nur aus einer Videobar, sondern umfasst zusätzliche Kameras, Mikrofone, DSPs, Lautsprecher, Displays, Mediensteuerungen oder AV-over-IP-Komponenten. Ein Wechsel der zentralen Compute-Plattform muss deshalb immer im Zusammenspiel mit der gesamten AV-Infrastruktur betrachtet werden.

Detailklang begleitet Unternehmen durch die Übergangsphase

Als Google Meet Hardware-Partner unterstützt Detailklang Unternehmen sowohl beim Weiterbetrieb bestehender ChromeOS-Räume als auch bei der Planung neuer Android-basierter Systeme. Dabei geht es nicht darum, funktionierende Installationen vorschnell auszutauschen. Entscheidend ist vielmehr, die vorhandene Infrastruktur, die jeweiligen Supportzeiträume und zukünftige Anforderungen gemeinsam zu betrachten.
 
Je nach Ausgangssituation kann das bedeuten, bestehende ChromeOS-Räume zunächst weiterzubetreiben, vorhandene Flotten gezielt zu ergänzen oder neue Räume direkt auf Basis zertifizierter Android-Hardware zu planen. Gerade bei größeren und individuell integrierten Meeting- und Konferenzräumen gewinnt diese herstellerübergreifende Beratung zusätzlich an Bedeutung.
Mit dem wachsenden Angebot an zertifizierter Android-Hardware verändert sich die Google Meet Hardwarelandschaft in den kommenden Jahren deutlich. Für Unternehmen entsteht dadurch kein unmittelbarer Umstellungszwang, wohl aber die Möglichkeit, die nächste Generation ihrer Meetingräume frühzeitig und langfristig zu planen.
 
Detailklang begleitet diesen Übergang als zertifizierter Google Member und Reseller von Google Meet Hardware und Google Meet Raumlizenzen von der Bestandsaufnahme über die Auswahl geeigneter Hardware bis zur Planung und Integration der vollständigen AV-Lösung.

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